Nesenbachers Cache-Talk

Ein Geocaching-Blog von Heike & Jo
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Lost Place: Special Unit Cleebronn (GC202CV)

Vorbemerkung: Dieser Lost-Place ist leider mittlerweile Geschichte und dieser Artikel wurde nach dessen Archivierung geschrieben, auch wenn er aus chronologischen Gründen viel früher datiert ist. Es wurde also weder in Wort noch Schrift gespoilert…

Unsere Terminplanung für diesen Lost-Place mussten wir wetterbedingt immer wieder nach hinten verschieben. Mehr als einen Monat nach der etwas missglückten Vorerkundung, war es dann endlich soweit.  Am 17. Januar 2010 starteten wir in einem elf Personen starkem Mega-Team, bestehend aus Team Nesenbacher, Stuggi911, Schnegge81, Team Dokrim und den beiden Gastcachern Günne & Manu.

In dieser Zusammensetzung waren wir noch nie unterwegs und kannten die Hälfte des Teams nur von Email-Kontakten. Aus diesem Grund waren wir mindestens genauso gespannt auf unser neuen Mitcacher, wie auf den Cache selbst, aber um es vorwegzunehmen – alles harmonierte perfekt und es sollte ganz sicher nicht unser letzer, gemeinsamer Cache werden…..

Bei eisigem Wind und Schneeregen marschierten wir los in Richtung Stage 1, der berühmten Dose am Zaun. Aufgrund der Logs unserer Vorgänger war zu vermuten, dass das Döschen verschwunden ist, also zogen wir nach kurzer Suche den Telefonjoker. Sekunden später tauchte das Döschen dann doch noch auf. Endlich konnte es losgehen! Doch schon bei der ersten Stage auf dem Gelände, zeigte sich der Nachteil eines so großen Teams: Jeder verließ sich darauf, dass der andere schon wissen würde wohin es geht. So trotteten wir erstmal direkt am gesuchten Haus des Geschäftsführers vorbei, obwohl die Aufgabe recht eindeutig formuliert war. Im Keller wurden wir schnell fündig und von da ab lief es recht gut. Das Gelände erwies sich als größer und unwegsamer als erwartet. Es gab dort so viele Gebäude, dass wir sie gar nicht alle erkunden konnten und vielerorts hatte sich die Natur bereits zurückgeholt, was einst ihr gehörte. Nach Stages in einer Werkstatt und unter einer Brücke über den Bach ging es in den Bunker – für uns das Highlight des Caches. Auch er hatte nie vermutete Ausmaße und war weit verzweigt. Nach Krankenstation, Trocknungs- und Sozialräumen ging es ein zweites Mal in den Bunker.

Nach rund 10 Stages fanden wir ein das gesuchte Geheimrezept, die Zutaten jedoch bereiteten uns zunächst Kopfzerbrechen. Einige Vermutungen wurden diskutiert und wieder verworfen, andere ausprobiert, stellten sich dann aber als genauso falsch heraus. Doreen vom Team Dokrim hatte die entscheidende Idee und die Lösung war für uns alle ein Paradebeispiel für selektive Wahrnehmung. Jeder von uns hatte die Zettel mit den Aufgaben gesehen und fast alle Texte konnten wir uns noch nahezu wortwörtlich erinnern. Dass auf jedem der Zettel groß, deutlich und handschriftlich eine Zahl und der Name einer Chemikalie stand, hatte bis dahin keiner bemerkt – im Nachhinein unfassbar, denn man sollte meinen, dass ein irgendwo geschriebenes „48°“ einem Geocacher sofort ins Auge springt. Zum Glück hatten wir jeden der Aufgabenzettel fotografiert. Bei einer kleinen Vesperpause entschlüsselten wir das Geheimrezept. Das Final war dann schnell gefunden und im Anschluss begaben wir uns ins ehemalige Wohnzimmer des Geschäftsführerhauses, zu einer kleinen Feier.

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Es gab Sekt für alle, denn dies war unser 1100. Cache und jeder einzelne des Teams, hatte seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Ein letztes Gemeinschafts-Foto, dann gingen wir nass und durchgefroren, aber glücklich, zum gemütlichen Teil des Tages über. In einer Besenwirtschaft in der Nähe konnten wir, bei deftigem Essen und gutem Wein, die Erlebnisse des Tages bereden.

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Fotogalerie Lost Place Special Unit Cleebronn

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